MdL Preidl hilft bei Sichtbarkeit für ein „Chamäleon“

Ständig Schmerzen, Blutungen und ein unerfüllter Kinderwunsch: Endometriose betrifft jede 10. Frau – doch nur die wenigsten wissen davon. Für eine, die dies ändern will und selbst darunter leidet, Sandy Gruber aus Waldmünchen, gibt es jetzt finanzielle Unterstützung für ihre wichtige Arbeit. Der Landtagsabgeordnete Julian Preidl hat im Rahmen der sogenannten Fraktionsinitiativen wieder Sonderförderungen für regionale Herzensprojekte verwirklicht.

 

„Ich hatte Tränen in den Augen, als ich es gehört habe“, Sandy Gruber bedankt sich aufrichtig beim Landtagsabgeordneten Julian Preidl. Die Waldmünchnerin kämpft für die Sichtbarkeit und das Verständnis der Krankheit Endometriose. Um dies weiter und professioneller fortführen zu können, erhält sie eine Sonderförderung von knapp 30.000 Euro. Es ist eines von elf Projekten, die MdL Preidl durchsetzen konnte. Nach vielen Gesprächen mit den Akteuren vor Ort wurden gemeinsam mit seinem Team Vorschläge ausgearbeitet und innerhalb der Regierungsfraktion abgewogen und jetzt steht fest, wer mit insgesammt 1.093.500 Euro gefördert wird.

 

            „Ich freue mich sehr, dass ich heuer wieder so viel Geld in die Region holen konnte. Diese Projekte passieren zwar im Landkreis Cham, haben aber bayernweite Strahlkraft. Ich freue mich sehr, diese unterstützen zu können, um sie zu stärken und bekannter zu machen! Sandy Gruber leistet fantastische und so wichtige Arbeit und dies komplett ehrenamtlich. Es wird Zeit, dass sie hier auch finanziell unterstützt wird“, betont Preidl, Generationenpolitischer Sprecher der FREIE WÄHLER-Landtagsfraktion.

 

Endometriose hat viele unterschiedliche Symptome, wird deshalb das „Chamäleon der Gynäkologie“ genannte und Betroffene erhalten deshalb oft erst spät die richtige Diagnose. Gruber weiß, dass viele Betroffene belächelt werden, von Doktor zu Doktor für eine Diagnose laufen und sich selbst dann nur wenig zu helfen wissen. Deshalb gründet sie eine Selbsthilfegruppe in ihrer Heimatstadt Waldmünchen und die Nachfrage überläuft sie schlicht. Ihre Arbeit ist so gefragt, dass sie mittlerweile mehrere Gruppen ins Leben gerufen hat, eine eigene Marke eingetragen und ein modernes und junges Aufklärungsprogramm für Schulen entwickelt hat.

 

            „Ein hervorragender Impuls von hier,  der jetzt durch die finanzielle Unterstützung weiter wachsen und vielen Menschen helfen kann. Perspektivisch soll ein bayernweiter Verband entstehen, der lokale Initiativen vernetzt, Informationen über Online-Angebote bereitstellt und Betroffenen im gesamten Freistaat Zugang zu Beratung, Begleitung und Austausch ermöglicht. Ziel ist es frühere Diagnosen zu ermöglichen und die Lebenssituation der betroffenen Frauen nachhaltig zu verbessern“, erklärt MdL Preidl aus Bad Kötzting.

 

Ein innovativer, inklusiver Spielplatz soll Kindern mit und ohne Beeinträchtigung in seiner Heimatstadt außerdem Freude bringen, das Konzept „Walking Football“ aus Altrandsberg soll in den Fußballvereinen im Freistaat etabliert werden, das Dorfhaus im Rodinger Ortsteil Obertrübenbach soll als Treffpunkt für die Vereine energetisch saniert werden und durch ein neuartiges, leichteres und kostengünstigeres Exoskelett aus dem Gesundheitscampus Bad Kötzting sollen zum Beispiel Pflegekräfte in ihrer täglichen Arbeit entlastet werden. Insgesamt werden in der Region dank des Einsatzes von MdL Preidl elf Projekte mit 1.093.500 Euro gefördert. Die Fraktionsinitiativen werden seit dieser Woche im Haushaltsausschuss beraten und sollen im April mit dem Doppelhaushalt 2026/2027 mit einer Gesamthöhe von 110 Millionen Euro vom Landtag beschlossen werden.

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