MdL Preidl größtenteils papierlos: Bürgerbüro und Landtag setzen auf digitale Lösungen

Mit seinen 30 Jahren ist Julian Preidl einer der Jüngsten im Bayerischen Landtag. Durch sein Alter setzt er vermehrt auf moderne Ideen und frischen Wind, ist damit in vielen Bereichen oft sogar Vorreiter. In seinem Chamer Bürgerbüro arbeiten er und sein Team größtenteils digital, der Bayerische Landtag hat jetzt einen neuen Appell herausgegeben und arbeitet weiter an „EMAS“.

 

Der Kalender digital, geordnete E-Mail-Strukturen, sogar die Anmeldung zu den Besucherfahrten in den Bayerischen Landtag erfolgt über ein Online-Formular. Der Abgeordnete Julian Preidl und sein Bürgerbüro-Team arbeiten weitestgehend ohne Papier, dafür stark am Rechner und am Handy.

 

            „Wir müssen endlich weg von dem Bild, dass in unseren öffentlichen Einrichtungen alles noch über das Fax funktioniert! Wir brauchen moderne Lösungen, das gehört doch mittlerweile zum Alltag von uns allen. Fragt man unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger zwischen 75 und 79 Jahren, so nutzt mehr als die Hälfte von ihnen das Internet. Und gerade diesen Menschen ist es vielleicht lieber, Formulare Zuhause in Ruhe auszufüllen als vor Ort in einer stressigen Behörde“, MdL Preidl zitiert aus einer Umfrage des Digitalverbands Bitkom.

 

Durch flexible Mobilität durch die Technik und auch die Möglichkeit des schnellen Abänderns von Terminverschiebungen oder beispielsweise Teilnehmern sei die digitale Lösung genau das Richtige für den Arbeitsalltag des Abgeordneten im Landkreis Cham. Auch an seinem zweiten Arbeitsplatz, dem Bayerischen Landtag, werde immer mehr auf papierlos gesetzt.

 

EMAS im Maximilianeum

 

Seit dem Jahr 2023 gibt es das Umweltmanagementsystem „EMAS“ im Bayerischen Landtag, das steht für „Eco Management and Audit Scheme“. Dies wurde von der Europäischen Union entwickelt, um die Umweltleistung zu verbessern und übertrifft in den Anforderungen sogar den Standard „ISO 14001“. Die Landtagsverwaltung achte auf die Reduzierung des Papierverbrauchs und -mülls und setze vermehrt auf den digitalen Weg bei Unterlagen, Broschüren oder Veranstaltungen. Die Verantwortlichen mahnen allerdings auch.

 

Briefkasten auch offline voll

 

Sowohl an seine Adresse in München als auch ins Chamer Bürgerbüro bekommt MdL Preidl, wie alle anderen Abgeordneten, allerdings immer noch viel unnötiges Papier geschickt. Gerade Magazine oder Zeitschriften von Verlagen oder Wirtschaftsverbänden seien in seinen Augen hohe Papiermengen, die darüber hinaus auch noch verschickt wurden.

 

            „Ich verstehe, dass Leistungen oder Erfahrungen direkt gezeigt werden möchten, doch wenn mein Team oder ich uns in ein bestimmtes Thema einarbeiten möchten, suchen wir eher im Internet nach Informationen oder Ansprechpersonen, bevor wir seitenweise Unterlagen durchsuchen. Dies ist einfach veraltet. Auch wenn Sie mir Ihre Anliegen, Erhebungen oder Einladungen per E-Mail schicken, gehen diese nicht verloren. Im Gegenteil! So können sie mehrere Menschen bearbeiten und ich habe sie immer in der Jackentasche“, plädiert MdL Preidl für mehr Nachhaltigkeit.

 

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