Aktion statt Anti: Preidl bringt greifbare Zukunftspolitik für junge Menschen

Die sogenannte „Aktuelle Stunde“ im Bayerischen Landtag beschäftigt sich mit dem Thema Jugendpolitik. Dem Landtagsabgeordneten Julian Preidl aus Bad Kötzting fällt auf: viele Parteien jammern nur und wollen pauschal verbieten ohne Lösungen aufzuzeigen. Auf dem Podium erklärt er deutlich, welche Initiativen die Zukunft wirklich sichern und wie er so für die jungen Menschen kämpft.

 

 

„Ihre anti-jugendfreundliche Politik, das ist die Verbotspolitik, die immer nur pro Umweltschutz ist. Meine Damen und Herren, wir können nicht immer nur verbieten, wir müssen für die jungen Leute Anreize schaffen und sie fördern und auch dem freien Markt seinen Lauf zu lassen. Ich bin gegen diese Verbotspolitik und das ist der Turbo für die Jugend!“ Die Diskussion im Bayerischen Landtag ist hitzig. Julian Preidl, Generationenpolitischer Sprecher der FREIE WÄHLER-Landtagsfraktion erklärt bestimmt, was junge Menschen wirklich wollen. Das Plenum diskutiert über Jugendpolitik, doch für Preidl bringen reine Verbote oder der Fokus auf ein bestimmtes Thema keine Zukunftssicherheit.

 

„Ich spreche mit vielen jungen Menschen. Was die beschäftigt ist, dass sie in ein Rentensystem einzahlen, das keine Zukunft hat. Dass sie einzahlen in ein System, von dem man nicht weiß, wie es weitergeht, und in dem nicht behandelt wird, wie der demografische Wandel sich auf unser Land auswirkt. Sie haben Angst vor einem Atomendlager vor der Haustür! Sie haben Angst im Blick auf die Wirtschaft, sie wollen sichere Arbeitsplätze und Freiheit am Arbeitsmarkt. Es herrscht keinerlei Sicherheit beim Immobilienkauf, welche Heizung für sie die richtige ist und das auch in Zukunft bleiben wird! All das sorgt nur für Verwirrung und Zukunftsangst!“, MdL Preidl findet deutliche Worte am Rednerpult.

 

Eine der wenigen Initiativen, die von politischen Gegnern kommt ist, die sogenannten Fraktionsinitiativen abzuschaffen. Für Preidl ein völlig falscher Weg. Durch diese Sonderförderungen hat er die Finanzierung des Bayerischen Jugendrings und seiner örtlichen Vertreter gesichert, er hat damit in drei Landkreisen ein Theaterfestival organisiert, bei dem jeweils mehr als 800 Jugendliche kulturelle Bildung erfahren durften – und das unabhängig ihres sozialen Hintergrunds – und durch Fraktionsinitiativen konnten Räume geschaffen werden, in denen sich Jugendliche treffen und ihre Vereinstätigkeiten austragen können.

 

 

„Die ganzen Schwarzmaler, diese ganzen Spalter, die Leute, die immer nur anti sind, die gegen etwas sind und überhaupt kein Konzept aufweisen, ihr seid gegen unsere Demokratie! Wir brauchen – und damit meine ich uns alle und damit auch den Wunsch den jungen Menschen – wir brauchen eine stabile Politik, die ideologiefrei ist. Der Kanzler stellt sich hin, behauptet etwas, und macht am nächsten Tag das komplette Gegenteil. Das frustriert junge Menschen! Das geplante Losverfahren bei der Bundeswehr?! Das verwirrt junge Menschen! Wir fordern seit langem ein Gesellschaftsjahr – und das für alle. Wir brauchen Zukunftssicherheit und mehr Freiheit! Mehr Digitalisierung in der Verwaltung, eine schnellere Förderkulisse, an der Verdoppelung der Förderzeiträume arbeite ich gerade, und allgemein Themen, die Jugendliche ansprechen und sie weiterbringen, zum Beispiel eSports im ländlichen Raum. Eine fruchtbare Möglichkeit, unsere Wirtschaft und den Arbeitsmarkt bei uns anzukurbeln. Auch da bin ich gerade dran, übrigens auch mit einer Fraktionsinitiative! Wir brauchen einen digital aufgestellten Staat, in dem das System besser funktioniert!“, fordert Preidl abschließend.

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