MdL Preidl: Wichtige Entlastung für kommunale Haushalte
Im 55. Jubiläumsjahr der Städtebauförderung fließen rund 34 Millionen an 78 Städte und Gemeinden in der Oberpfalz. Bund und Freistaat teilen sich den Rekordbetrag hälftig.
In Bad Kötzting zeigt es sich bereits: die Städtebauförderung ist ein Erfolgsrezept. Die entstehende Parkgarage mit Stadtbibliothek, Panoramagarten und Café ist aber nur ein Beispiel von vielen im Landkreis. Durch die Städtebauförderung entstehen lebens- und liebenswerte Stadt- und Ortskerne, an denen die Bürgerinnen und Bürger zusammenkommen. Gleichzeitig erfahren die Haushalte der Gemeinden und Städte eine spürbare Entlastung bei der Pflege, Reparatur und Anpassung der Stadtbaukonzepte.
Die Städtebauförderung gliedert sich in drei Programme. Zum einen „Lebendige Zentren“, das attraktive Ortskerne und lebenswerte Umfelder schafft. Zweitens „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ für Neugestaltung und Anpassung baulicher Strukturen und des öffentlichen Raumes. Hinzu kommt das Programm „Sozialer Zusammenhalt“, das eine Erhöhung der Wohn- und Lebensqualität und der Nutzungsvielfalt zum Ziel hat. Dadurch wird die Integration aller Bevölkerungsgruppen und Generationen unterstützt und der Nachbarschaftliche Zusammenhalt gestärkt.
„Als Stadtrat kenne ich die beengte finanzielle Situation der kommunalen Haushalte sehr gut. Die krisengetriebenen Kostensteigerungen der letzten Jahre sind sowohl in den Geldbeuteln der Bürgerinnen und Bürger spürbar, als auch bei den Finanzrahmen unserer Städte und Gemeinden. Durch die Städtebauförderung investieren wir trotzdem durch planvolles und ressourceneffizientes Bauen in eine lebenswerte Zukunft für die Menschen vor Ort und kommende Generationen“, bekräftigt Landtagsabgeordneter Julian Preidl die Bedeutung der Städtebauförderung für die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Cham.
Besonders von den ersten beiden Programmen profitiert der Landkreis Cham in diesem Jahr. So gehen von den 10,36 Millionen Euro, die aus dem Programm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ in die Oberpfalz fließen, insgesamt 2,4 Millionen nach Bad Kötzting, Blaibach, Falkenstein, Furth im Wald und Rötz. Als „Lebendige Zentren“ profitieren die Stadt- und Ortskerne von Cham, Reichenbach, Roding und Walderbach mit insgesamt 640.000 Euro von den 12,922 Millionen, mit denen dieses Programm die Oberpfalz stärkt.
Bayernweit unterstützten Bund und Freistaat das Programm „Lebendige Zentren“ mit insgesamt 95.062.000 Euro. Damit werden 205 Maßnahmen in 197 Gemeinden umgesetzt. Für das Programm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ stehen 91.528.000 Euro für 222 Maßnahmen in 210 Gemeinden zur Verfügung. Und auch von den 77.902.000 Euro aus dem Programm „Sozialer Zusammenhalt“ profitieren in Bayern 104 Gemeinden mit 116 Maßnahmen. Damit ist und bleibt die Städtebauförderung ein wesentliches Instrument für eine erfolgreiche Stadtentwicklung in allen Landesteilen, das den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort unmittelbar zugutekommt.
