Julian Preidl appelliert: Bahn frei bei der Landesgartenschau!
Nicht einmal mehr zwei Monate sind es bis zur Eröffnung der Landesgartenschau in Furth im Wald. Groß soll sie werden, grün soll sie werden und: gut besucht soll sie werden! Jetzt die Hiobsbotschaft: die Deutsche Bahn will zur Hochzeit die Strecke sperren. Der Landtagsabgeordnete Julian Preidl reagiert sofort und richtet einen Appell an die DB und das Verkehrsministerium.
„Als Landtagsabgeordneter des Freistaats Bayern, Kulturpolitischer Sprecher der Regierungsfraktion und Vertreter der Region, insbesondere im Hinblick auf die bedeutende Veranstaltung der Landesgartenschau in Furth im Wald, möchte ich mich mit einem dringenden Anliegen an Sie wenden“, der Landtagsabgeordnete Julian Preidl öffnet den Brief mit ehrlichen und deutlichen Worten.
Die Bahn wolle die Strecke zwischen Regensburg und Schwandorf vollständig sperren und das genau im Zeitraum vom 15. Juni bis zum 22. August 2025, also genau während der Sommermonate der Landesgartenschau in Furth im Wald. Damit würden Reisende auf das Auto oder lange Ersatzbusfahrten umsteigen müssen. Eigentlich nicht im Sinne des grünen Gedankens der Landesgartenschau und für viele vielleicht auch ein Grund, einfach gar nicht hin zu fahren.
Der Grund für die geplante Sperrung seien notwendige Sanierungsmaßnahmen. Doch müssen diese genau in diesem Zeitraum passieren? Während der Landesgartenschau in Furth im Wald, einer Veranstaltung, die tausende Besucher aus der gesamten Region und darüber hinaus anziehen soll?
Julian Preidl sieht dies nicht so: „Ich appelliere daher an die Deutsche Bahn und die Verantwortlichen in der Region, alles in ihrer Macht Stehende zu tun, um entweder die Sperrung der Strecke in einen späteren Zeitraum zu verschieben oder alternative Lösungen zu finden, die den Zugang zur Gartenschau weiterhin komfortabel und schnell ermöglichen. Sei es durch eine Minimierung der Sperrung, Umleitungsstrecken oder durch verstärkten Ersatzverkehr – es ist von entscheidender Bedeutung, dass Furth im Wald und die Gartenschau für Besucher aus der gesamten Region zugänglich bleiben.“